Der Gefängnisverein und die katholische Gefängnisseelsorge wenden sich an Sie mit der Bitte, Päckchen oder Tüten für Inhaftierte zu packen, die ohne jede Unterstützung sind.

Die Mitarbeitenden des Gefängnisvereins schreiben:

“Unsere Arbeit im Gefängnis und mit den Angehörigen von Inhaftierten und Haftenlassenen ist nach wie vor geprägt von der Not der Menschen, mit denen wir zu tun haben. Eine zunehmende Zahl der Inhaftierten ist seelisch krank. Während der Haftzeit sind sehr viele ohne Beschäftigung, ohne Besuch und ohne Beziehung. Und somit erscheint die Zukunft aussichtslos, denn es bleibt schwierig, Wohnung und Arbeit zu finden und mit der seelischen Not fertig zu werden. Auch für viele Angehörige ist es sehr schwierig, unter den Umständen materieller Not ihre seelischen Probleme auszuhal­ten. Wir, die ehren- und hauptamtlich Mitarbeitenden des Gefäng­nisvereins, versuchen gleichwohl immer wieder und jeden Tag neue Zeichen der Hoffnung zu setzen. Wir stemmen uns der Not entgegen und vertrauen darauf, daß es “Gott sei Dank” Menschen gibt, die denen am Rande eine Chance geben.

Gerade zu Weihnachten, dem Fest der Erinnerung an das Kommen Gottes in diese Welt, versuchen wir Zeichen dafür zu setzen, daß niemand verloren ist und niemand vergessen wird. So bitten wir Sie, falls es Ihnen möglich ist, unsere Weihnachtsaktion zu unterstützen und ein persönliches Zeichen der Hoffnung zu ermöglichen.”

Wenn Sie uns helfen möchten: Bitte die Tüten und Geschenke unverschlossen abgeben. Der Gefängnisverein ist verpflichtet, alle Gaben vor der Weitergabe an die Inhaftierten durchzuschauen.

Sehr schön wäre eine Weihnachtskarte mit einen Gruß an den Inhaftierten beizulegen. Bitte verzichten Sie dabei auf Ihren Namen und Ihre Adresse. Über jede Ansprache freut sich der Inhaftierte und es fühlt sich noch mehr nach Weihnachten an.

Wenn Sie eine Tüte packen möchten, dürfen verschiedene Dinge hinein, Pulverkaffee, Kaffee, Tee, Zucker Tabak, Zigaretten, Gebäck, Schokolade Rätselhefte/Sudoku, Kerzen, Karten- und Gesellschaftsspiele Mal- und Zeichenblöcke, Taschen-, Bildkalender Buntstifte, Wasserfarben, Pinsel jedoch alles ohne Alkohol, ohne Spraydosen und ohne frisches Obst.

Abgabe der Präsente:

Beratungsstelle Gefangenenfürsorge

Kaiserswerther Str. – 286, Tel. 0211/444200

bitte telefonisch anmelden

Maxhaus

Schulstr. 11

Dienstag bis Samstag 11-18 Uhr

www.gefaengnisverein.de